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„WILDE“ KATZEN – das „erste“ Anliegen der KHO, von jeher –

seit nunmehr 30 Jahren

 

„Hallo liebe Menschen, wir kennen Euch zwar noch nicht, denn wir sind draußen „wild“ geboren worden, aber haben wir deshalb vielleicht keinen liebevollen Dosenöffner verdient?“

  „Doch! Selbstverständlich!“ werdet Ihr vielleicht antworten und damit habt Ihr natürlich vollkommen Recht. Warum? Das werden Euch nun – aus eigener Erfahrung heraus – ein paar kleine „Wilde“ die inzwischen ihr festes Zuhause gefunden haben, näher erläutern können:

 „Als erstes möchten wir mal ein paar Vorurteilen entgegnen: NEIN!!! Wir sind keine asozialen kleinen Monster, die menschlichen Kontakt ablehnen und ansonsten nur fauchend, spuckend und beißend in einer Ecke verharren und Euer Futter und die Toilettenbenutzung ablehnen!

 Vielmehr sind wir erst einmal verängstigte kleine Wesen gewesen, die überhaupt noch nicht wussten, wie sie mit diesen aus unserer Sicht übergroßen Fremden, mit denen wir bis jetzt noch nie in Kontakt gekommen sind und die uns einfach greifen, streicheln und auf den Arm nehmen möchten (… und dann auch noch zum Tierarzt schleppen wollen...), umgehen sollen...

 natürlich kann es bei uns Kitten deshalb aus lauter Angst auch mal zu dem einen oder anderen Fauchen oder auch einmal einem kleinen Biss in den Finger oder einem Kratzer kommen, den Ihr vermutlich eher wie einen Mückenstich erleben werdet, denn das ist unsere arttypische – völlig normale – Reaktion auf unbekannte und ängstigende Reize! Und: Noch nicht einmal das muss sein, wenn ihr Euch uns nur behutsam genug nähert...

 ja wir arttypisch darauf geprägt sind, unser „Geschäft“, ob  „groß“ oder „klein“ in einem weichen Untergrund zu verscharren, ist es in der Regel überhaupt kein Problem, uns an ein Katzenklo zu gewöhnen – eigentlich suchen wir so etwas bereits von Natur aus „von selber auf“. Am liebsten ist uns pro Katze ein Katzenklo plus eins – da wir gern „Pipi“ und „Aa“ in einem unterschiedlichen Klo erledigen. Wir haben halt immer gern ein sauberes Klo - wenn Ihr versteht, was wir meinen???

 Euer Futter mag uns fremd erscheinen, denn es ist industriell gefertigt und wir kennen ja bis jetzt nur Muttermilch bzw. Insekten oder das eine oder andere kleine Nagetier, das Mama uns so angeschleppt hat – daher ist es wohl am besten, wenn ihr am Anfang einfach ein bisschen variiert mit dem Futter, irgendwas werden wir schon gern mögen – im Zweifelsfall fragt doch einfach noch einmal bei einem Betreuer der KHO oder bei Eveline direkt nach – die wissen in dieser Hinsicht aufgrund Ihres Erfahrungsschatzes eigentlich immer recht gut Bescheid! Super wäre natürlich ein Futter mit einem recht hohen Fleischanteil – weil wir Katzen nun einmal Karnivoren (Fleischfresser) sind!

 Und manchmal ist auch ein bisschen Experimentierfreude gefragt: Einer von uns kleinen Wilden, die ein Zuhause gefunden haben, hat das Futtern z. B. erst gelernt, als er es „jagen“ durfte – d. h. dass unser Mensch ihm das Futter nicht einfach vorgesetzt, sondern vielmehr in erreichbarer Nähe „hingeworfen“ hat. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, was das erst mal für einen Dreck auf dem Fußboden produziert hat, bis unser kleiner Wilder das Futter dann endlich doch aus einem Napf genommen hat, aber das war unserem Mensch relativ egal. Auch, wenn da vielleicht am Anfang ein bisschen mehr Putzen angesagt gewesen ist. Aber im Hinblick auf die gegebene gute Grundimmunisierung von „Wildkatzen“ konnte da gesundheitlich eigentlich nicht so viel passieren... Ihr wisst vielleicht nicht alle, was eine sogenannte Grundimmunisierung ist?

 Dann erklären wir es gern: Nun ja, wir „Wilde“ sind gesundheitlich in der Regel gerade deshalb viel widerstandsfähiger gegenüber üblich typischen Katzenkrankheiten, weil wir durch das Leben draußen, ja vielen Bakterien und Vieren mehr ausgesetzt gewesen sind als unsere Artgenossen, die in Wohnungen geboren worden sind. Daher haben wir uns sehr gut daran anpassen können. Dies nennen die Menschen eine gute „Grundimmunisierung“.

 Und nun kommen wir noch zu dem großen Thema „Sozialverhalten“ von „Wildkätzchen“: Wer wünscht sich nicht eine liebevolle Schmuse- und Schoßkatze, die am besten auch noch auf konkrete Signale reagiert und immer dann ankommt, wenn man als Mensch es gut gebrauchen kann?

 Ihr werdet es vielleicht nicht für möglich halten, aber auch das ist bei uns kleinen „Wilden“ durchaus möglich!!! :) Wenn ihr nur ein bisschen Geduld mit uns habt... denn zunächst einmal sind wir noch ein wenig scheu - wir müssen Euch ja auch erst näher kennenlernen, Euren Geruch und Eure Stimme und vor allem auch, wie es sich anfühlt, angefasst oder gestreichelt zu werden.

 Was der Schlüssel zum Erfolg „vom Wildkätzchen zum Schmusekätzchen“ ist, fragt Ihr Euch vielleicht?! Nun ja, am besten ist es wohl, wenn wir kleinen Wilden in einem sehr frühzeitigen Entwicklungsstadium doch auf irgendeine Art und Weise Kontakt zu Menschen haben, sodass wir erst einmal feststellen, dass die uns nichts „böses“ wollen.

Und dann ist es immer sehr günstig, wenn wir als Kitten – entweder zu zweit – oder auch allein, dann aber zu einer lieben, zahmen Katze vermittelt werden, sodass wir dann noch sehr, sehr viel einerseits „kätzisches“ und durch den Kontakt zu unserem neuen Menschen „menschliches“ Sozialverhalten lernen können.

 Genau dies ist auch der Grund, warum die KHO uns „Wildkätzchen“ grundsätzlich immer nur zu zweit oder – falls denn einzeln – dann aber immer nur zu einer sozialen, zahmen Katze abgibt. Und es ist auch der Grund, warum wir uns bis zu unserer Vermittlung auf Pflegestellen befinden, wo genau dies gegeben ist: Ein liebevoller menschlicher Kontakt und in der Regel ein „kätzischer“ Kontakt zu einer zahmen Katze, von der wir uns noch vieles abgucken können.

 Erlaubt uns noch eins zu sagen: Wenn wir uns binden – dann binden wir uns in der Regel „fest“ - wenn wir schon etwas älter waren, bevor wir menschlichen Kontakt hatten, eher nur an eine Person oder zwei Personen, eben diejenigen, die sich so liebevoll um uns kümmern. Hier können wir auch „zahm“ werden. Es kann jedoch sein, dass wir fremden Personen und bestimmten Ereignissen gegenüber immer ängstlich bleiben (z. B. Staubsauger, anderen lauten Geräuschen gegenüber...). Und so ganz grob kann man vielleicht sagen – je früher in unserem Katzenleben wir mit mehreren Personen in Kontakt kommen, um so mehr lernen wir es auch, unsere Scheu gegenüber verschiedenen Personen abzulegen.

 Bedauerlicherweise gibt es gerade in diesem Jahr ein ganz erhebliches Aufkommen von geretteten „Wildkätzchen“, die ein liebevolles und geduldiges Zuhause suchen. Und unsere Pflegestellen sind „voll“, wie Eveline so schön zu sagen pflegt.

 Aus diesem Grund sind wir dringend auf Euch als Tierschützer angewiesen!

 Daher unsere Bitte: Wenn Ihr derzeit auf der Suche nach einer Partnerkatze für Eure Katze / Euren Kater seid – schaut doch einmal in Euch, ob vielleicht gerade Ihr Personen seid, die ein bisschen Geduld und vielleicht auch Spaß daran haben, ein solch besonderes Wesen, wie uns aufzunehmen!

  Falls Ihr Euch – unter Umständen aber auch richtigerweise (?) – die Aufnahme einer „Wildkatze“ eher nicht zutraut - vielleicht habt Ihr aber dann in Eurem sozialen Netzwerk jemanden, von dem Ihr genau wisst, dass er dies könnte?! Oder vielleicht kennt Ihr ja auch jemanden, der Lust hätte, sich zeitlich begrenzt als Pflegestelle für solche kleinen Geschöpfe zur Verfügung zu stellen?

 Denn auch wir „Wildkätzchen“, die in unserer Gesellschaft bedauerlicherweise vielerorts gar keine Lobby haben, wollen nur eins: Zu einem Menschen gehören, umsorgt und gepflegt werden und ganz, ganz viel zurückgeben!!! Wenn Ihr Euch speziell für uns interessiert, dann nehmt doch bitte ganz schnell Kontakt zur KHO auf – wir erwarten Euch schon sehnsüchtig!“

 EURE WILDKÄTZCHEN der KHO 2016/2017

 

   

         

  Emil und Sparky  und suchen gemeinsam ein Zuhause

 

Geschwister Camilla und Salia suchen ebenfalls verständnisvollen Menschen,

Frau E. Müller: 02041-25377 Mail AB

Frau J. Schiffer: 0208 /4566481  Mail AB

 Frau P. Stein: 02064-82 99 189  Mail   AB

 

Sie möchten gern  einmal im Katzenhaus vorbeischauen! Sehr gerne, unser Katzen und Kater werden sich freuen!!! Besuchstermine vereinbaren Sie bitte telefonisch mit Fr. Schiffer unter folgender Rufnummer: 0208 /4566481 Mail

 Wir bitten nur um ernsthafte Interessenten. Frau Schiffer ist im Tierschutz sehr angespannt, deshalb haben Sie bitte Verständnis, dass es schon einmal ein kleines Weilchen dauern kann, bis Sie zurückgerufen werden.

 Sollte es sehr eilig sein, wenden Sie sich bitte an eine der anderen Rufnummern der Katzenhilfe Oberhausen! Vielen Dank für Ihre Geduld!

 Bitte vergessen Sie bei Anfragen aller Art nicht, Ihren Namen und Ihre Telefonnummer mitzuteilen

 (insbesondere bei Nachrichten auf einem Anrufbeantworter) und wie schon erwähnt – bitte haben Sie ein wenig Geduld - nicht immer können wir alle schriftlichen Nachrichten sofort beantworten! Nachrichten, die uns auf die Anrufbeantworter gesprochen worden sind, werden wir versuchen, schnellstmöglich zu bearbeiten!